JuliGilde_2022_02_by-MarcoSensche

Juli Gilde

Diese junge Dame ist eine echte Entdeckung. Und dann noch diese Stimme, die einen ganz tief drinnen packt und der man dann stundenlang zuhören möchte. „French Bookwood“ ist ihre Debüt-EP, die sie zusammen mit dem langjährigen TV-Noir Tonmann Simon Gordeev als Produzent arrangiert und aufgenommen hat. Thematisch geht es um eine Zeit im Leben, in der alles offen ist. Zum Beispiel „Stadtrand“, als eine Hommage an die Kindheit und Jugend der Künstlerin in Buchholz: „Wir hatten falsche Namen und Mörderspiele, illegale Fahrradrennen bis zur Eisdiele“ lauten die ersten Zeilen des Refrains dieses beschwingten Folkpop-Songs. Und just mit diesem Gefühl hat bei Juli auch das Songwriting angefangen: Verzweifelt aus einer Situation herausgeschmissen werden, von einem Tag auf den anderen. Eine beinahe lachhafte Absurdität, dass am Ende die einzige Person, die einem hinterhertrauert, der auf dem Bett dösende Hund ist. Und schließlich auch vom Fall, dem Scheitern, dem Erschrecken über die Welt und sich selbst. „Anders heute“ beschließt die EP als ihr Geheimtipp. Dieser allererste intime Take des Demos hat es dann auch in die finale Version dieser EP geschafft.

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Eine Veranstaltung der erlebnishelden, des Kulturamts Pforzheim und der Musikerinitiative Pforzheim.