Sharaktah

„Buddy, you’re a young man, hard man Shouting in the street, gonna take on the world someday.“

Der kleine Club ist gefüllt bis auf den letzten Platz und alle sind gekommen, um sein erstes Release zu feiern, sein erstes eigenes Konzert. Doch Sharaktah hat den Kopf in den Nacken gelegt und schaut aus halbgeschlossenen Augen auf die Tags und Sticker, die vor seinen Augen verschwimmen. Und dann ist er wieder in dem kleinen Dorf in Schleswig-Holstein, der Aussenseiter mit der schrägen Leidenschaft: Denn er verpasst das Fußballtraining, sagt die Party in der Dorfdisco ab, um sich die Nächte mit einer abgegriffenen Gitarre und einem Keyboard um die Ohren zu schlagen. Sie zischen ihm „Freak“ hinterher, verdrehen die Augen, wenn er ihnen entgegenkommt, aber er grinst nur, trägt die Beleidigungen stolz wie einen Orden. Denn er spürt, ganz tief in seiner Brust, dass er es hier raus schaffen wird, weg aus den engen Wertvorstellungen des Dorfs. Und dass er mit seiner Musik den Outsidern und Freaks Hoffnung spenden wird, den Rebellinnen und Unangepassten, die es an jedem Ort gibt. Zusammen mit seiner rauen Stimme und Texten über sein Aufwachsen in der Provinz, über Krisen und zerbrochene Beziehungen entsteht ein Sound, der seiner Generation, den Teenagern und Twenty-Somethings aus der Seele spricht. Features mit Clueso und Edo Saiya folgen und Sharaktahs Botschaft erreicht ein immer größeres Publikum, „Du musst den anderen nicht gefallen! Sharaktah richtet sich auf, zieht sein Shirt gerade, atmet tief ein und tritt dann durch die kleine Tür hinaus auf die Bühne. Diese Menschen kennen sich nicht und doch sind sie sich für eine Nacht so nah und verbunden. Aber ich bin nicht Allein!“

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Eine Veranstaltung der erlebnishelden, des Kulturamts Pforzheim und der Musikerinitiative Pforzheim.